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WM 2026: Ein Fest für Fans – oder nur für Reiche?
Sport
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko soll das größte Turnier der Geschichte werden. Doch schon vor dem Anpfiff gibt es heftige Kritik. Besonders FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump stehen im Mittelpunkt der Diskussion.

Viele Fans sagen, dass es der FIFA immer mehr um Geld geht. Sie finden, dass die WM für alle Menschen bezahlbar sein sollte und nicht nur für diejenigen, die viel Geld haben. Einige Fan-Gruppen haben sich deshalb über die hohen Preise beschwert.
Besonders umstritten sind die Ticketpreise. Die günstigsten Karten für Gruppenspiele kosten etwa 60 US-Dollar. Für das Finale können die Preise offiziell bis zu 6.730 US-Dollar betragen. Weil die FIFA die Preise je nach Nachfrage erhöht, können manche Tickets sogar noch teurer werden.
In einigen Fällen kosten Finaltickets zwischen 4.185 und 8.680 US-Dollar. Auch für normale Gruppenspiele müssen Fans oft mehrere hundert Dollar bezahlen. Viele Menschen finden deshalb, dass die Preise viel zu hoch sind.

Auch die Zusammenarbeit zwischen Infantino und Trump wird kritisch gesehen. Beide treten häufig gemeinsam bei Veranstaltungen zur WM auf. Kritiker meinen, dass dabei oft über Geld und Wirtschaft gesprochen wird, während die Interessen der Fans zu wenig beachtet werden.
Dazu kommen noch die Kosten für Flugtickets, Hotels und Reisen zwischen den Spielorten. Wer seine Mannschaft während des ganzen Turniers begleiten möchte, muss oft 25.000 bis über 30.000 US-Dollar ausgeben. Das können sich die meisten Fans nicht leisten.
Die WM 2026 wird sicher viele spannende Spiele bieten. Trotzdem fragen sich viele Menschen: Ist die Weltmeisterschaft noch ein Turnier für die Fans oder vor allem eine Möglichkeit, viel Geld zu verdienen?