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Schlacht um Stalingrad
Geschichte
1942-1943 fand im süden der Sowjetunion eine der Blutigsten und Brutalsten schlachten im Zweiten Weltkrieg statt. Hier findet Ihr spannende Fakten über diese Schlacht und die Auswirkung auf den Kriegsverlauf.


Die Schlacht von Stalingrad war eine der wichtigsten und brutalsten Auseinandersetzungen im Zweiten Weltkrieg. Sie begann im August 1942, als die deutsche Armee unter dem Befehl Adolf Hitlers versuchte, die strategisch wichtige Stadt an der Wolga einzunehmen. Stalingrad hatte eine große Bedeutung, da es ein wichtiges Industriezentrum war und den Transportweg auf dem Fluss kontrollierte.

Die sowjetischen Truppen, die unter dem Einfluss von Josef Stalin standen, leisteten jedoch erbitterten Widerstand. Es kam zu schweren Häuserkämpfen, bei denen oft um jedes Gebäude gekämpft wurde. Die Bedingungen für die Soldaten waren extrem hart, besonders als der kalte russische Winter einsetzte. Viele litten unter Hunger, Kälte und Krankheiten, während die Versorgung der deutschen Truppen immer schwieriger wurde.

Im November 1942 startete die Rote Armee eine große Gegenoffensive, bei der es ihr gelang, die deutsche 6. Armee einzukesseln. Die eingeschlossenen Soldaten waren von Nachschub abgeschnitten und hatten kaum noch Überlebenschancen. Trotz aussichtsloser Lage verbot Hitler den Rückzug, was die Situation weiter verschlimmerte.

Schliesslich kapitulierte die deutsche Armee im Februar 1943. Diese Niederlage war ein entscheidender Wendepunkt im Krieg, da Deutschland von diesem Moment an zunehmend in die Defensive geriet. Die Sowjetunion gewann an Stärke und begann, die deutschen Truppen immer weiter nach Westen zurückzudrängen.
